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26Sep/072

Zurück in die Vergangenheit

Aufgemerkt liebe Kinder ... Vor langer langer Zeit, als die Menschen noch Zeit hatten, soll es eine Ausflugsgaststätte gegeben haben, genannt Klippmühle. Die stand direkt an der Chaussee zwischen Vatterode und Biesenrode. Ganz in der Nähe des Amtsteiches muß es gewesen sein. Meine Tante konnte mir noch davon erzählen. Ich war damals noch ein kleiner Junge, so wie ihr jetzt, und trotzdem ist mir alles recht gut in Erinnerung geblieben.

Es ergab sich also, es ist bestimmt schon zwanzig Jahre her, dass meine Tante mit mir einen Ausflug zu dieser Klippmühle und den Klippen machte, die der Mühle ihren Namen gegeben haben sollen. Zu dieser Zeit war von der Gaststätte nur mehr das Haus übrig geblieben, ein rotes Backsteinhaus, wie ich mich erinnere. Auch die Terrassen gegenüber waren kaum mehr zu erkennen.

Aber der Weg den Berg hinauf war noch gut begehbar. Wir stiegen also bis zu der höchsten Klippe auf und genossen die wunderbare Aussicht. Was für ein Abenteuer.

Ja die Zeit vergeht. Und schon wieder sind zwanzig Jahre hinweg. Und heute waren wir wieder mal an der Klippmühle. Mittlerweile erinnert nur noch ein trauriges Schild an die schöne alte Zeit. Und eine alte Treppe, die den Berg hinauf führt. Der Rest ist ... nur Erinnerung. --- 

Standort der KlippmühleSchild


Schräg gegenüber führt ein geschotterter Weg leicht bergauf. Die Zufahrt für die bewohnten und auch unbewohnten Bungalows. Den nahmen wir ersteinmal. Dann links einen Trampelpfad, der am Zaun eines Grundstücks weiter aufwärts führte. Der hörte aber leider am obersten Grundstück auf. Wir gingen dann einfach quer durch den Wald in die Richtung, die mir als die Richtige erschien.

Blick auf die KlippenNach etwa fünf Minuten stießen wir auf die ersten zugewachsenen Felsen, die wir natürlich erklommen haben. Ich war etwas enttäuscht. In meinen Erinnerungen sahen die Klippen anders aus. Aber von oben aus konnte ich einen Pfad erkennen, der weiter nach rechts führte. Wir folgten dem Pfad weitere fünf Minuten und fanden die richtigen Klippen, die noch immer frei stehen und sogar mit Google Earth gut zu sehen sind. Von dort hatten wir eine traumhafte Aussicht. Zum Beispiel auch auf den Weg, den wir bei einer unserer letzten Wanderungen genommen hatten.

Blick von den Klippen

Auf dem Rückweg folgten wir dem Trampelpfad abwärts und kamen direkt neben dem geschotterten Weg wieder auf die Straße. Teilweise lagen zwar ein paar Bäume quer auf dem Weg, es waren jedoch keine Unwegsamkeiten dabei, die einen normalen Wanderer behindern könnten. - Fazit. Ein Aufstieg, der sich lohnt, nicht nur für welche wie mich, die nach Erinnerungen suchen.

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Kommentare (2) Trackbacks (2)
  1. War ein richtig schöner Ausflug. Die Aussicht war super.
    Danke für den schönen Tag ;-)

  2. Bitte meine Sonne. Für mich war es auch ein schöner Tag.


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