Nichtrauchen, auch bei uns
Ab übermorgen ist es also auch bei uns in Sachsen-Anhalt soweit. Das Rauchen in der Öffentlichkeit ist mehr oder weniger verboten.
Die offiziellen Informationen vom Ministerium für Gesundheit gibts hier. Und obwohl es laut dieser Pressemeldung nur einen kleinen Teil der Bürger treffen dürfte, gab es auch in unserem Bekanntenkreis schon einige Diskussionen zu diesem Thema. Und dabei reichen die Meinungen unter den Rauchern von Verständnis fast bis zu offener Feindschaft zu den Nichtrauchern.
Ich zähle ja schon immer zur Fraktion der Nichtraucher und bin damit also immer der Gegenpol in einer solchen Diskussion. Ich werde keine Namen nennen, die betreffenden Personen wissen sicherlich, wenn sie gemeint sind.
Da gibt es doch tatsächlich Raucher, die fühlen sich in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt, wenn sie nach dem Essen keine rauchen können oder in der Kneipe zum Bier keine Kippe zünden dürfen. Und dass der Staat immer alles verbietet und dass man etwas dagegen tun muss.
Aber vielleicht müssten solche Verbote nicht sein, wenn einige Raucher etwas toleranter wären. Denn wenn der Raucher eine Zigarette als Genuss empfindet, muss das ja nicht jedem so gehen. Rauchen ist zwar ein Genussmittel hat aber immer den Nachteil, dass ein Teil des "Genusses" in die Umwelt abgegeben wird.
In den bereits genannten Diskussionen führe ich daher auch gern folgenden Vergleich an:
Mein Genussmittel ist, wie viele wissen, Bacardi Cola. Aber wenn ich das genieße, wird meine Umwelt nicht beeinträchtigt. Höchstens von den Folgen, wenn es zuviel Genussmittel war.
Wie würde es ein Raucher finden, wenn ich ihn nötige, auch Bacardi Cola zu trinken? Und natürlich nur dann, wenn ich trinke. Und wenn ich dann von Einschränkung der persönlichen Freiheit erzähle, wenn ich den Leuten, die mit am Tisch sitzen, nicht mein Genussmittel aufzwingen darf?
Gibt es Raucher, die das schonmal so gesehen haben?


