Wandern unter erschwerten Bedingungen
Die erschwerten Bedingungen waren heute eindeutig das Wetter, und natürlich wieder Wege, die nicht mehr vorhanden waren.
Aber der Reihe nach ...
Heute gings von Sangerhausen nach Wippra. Und das bei über 30 Grad.
Darum hatte ich eine waldreiche Strecke ausgewählt. Ein bißchen Schatten war wohl bei den Temperaturen gar nicht so verkehrt.
Los gings wie immer mit der Bahn von Klostermansfeld nach Sangerhausen. Dort angekommen machten wir gleich mal Mittag am 'Runden Kiosk'. Noch keinen Meter gelaufen und schon essen.
Danach gings zum Ortsausgang und weiter Richtung Engelsburg. Das ist eine kleine Siedlung außerhalb, die aber noch zu Sangerhausen gehört.
Von dort gings weiter über Feldwege zur Landstraße zwischen Lengefeld und Kleinlengefeld Irgendwas (keine Ahnung, wie das Nest hieß). Die Temperaturen, die auf diesen Wegen herrschten, setzten Susi ganz schön zu und es war absehbar, dass sie die Tour nicht schaffen würde.
Nach einem kurzen Telefongespräch erklärte sich René bereit, sie abzuholen. Danke nochmal dafür.
Wir hatten uns an der Straße von Wettelrode nach Morungen verabredet. Glücklicherweise waren es über den alten Stadtweg (den kannte ich noch von unserer letzten Wanderung) nur noch ein paar Meter.
René fand sich trotz Umleitungen recht gut hin, wir erzählten noch kurz, ich verabschiedete mich von Beiden und dann war ich auf den restlichen Kilometern allein.
Die verliefen dann aber fast problemlos. Okay, ich musste ein paar Meter durchs Unterholz und durch hohes Gras, aber das ist man ja mittlerweile gewohnt.
Auch der Umweg von mehr als einem Kilometer war nicht schlimm. Und auch das Überqueren von zwei kleinen Bächen ohne Brücke gehört zu meinen leichtesten Übungen.
Und das alles nur, weil kaum noch jemand im Wald abseits der ausgeschilderten Wanderwege unterwegs ist. ---
Nachdem ich den Wald hinter mir gelassen hatte, lagen noch einige Kilometer Feldweg vor mir. Der mittlerweile aufgekommene Wind machte das Wetter erträglich.
Kurz vor Hayda, dem letzten Ort vor dem Ziel, bot sich mir dieser wunderschöne Blick auf Wippra.
In Hayda selbst schien sich nicht viel verändert zu haben. Ich war zwar jahrelang nicht mehr dort, aber es sah alles aus wie immer.
Die letzten paar Kilometer schaffte ich dann auch noch und traf mich mit Susi im Mühlencafé zu einer kühlen Erfrischung.



Juli 31st, 2008
Guten Morgen Basti, schade daß Susi Eure Tour nicht geschafft hat, sie muß ja aber auch noch an ihr krankes Bein denken. Das Nest heißt “Meuserlengefeld”.
Juli 31st, 2008
Diesmal war nicht mein kaputtes Bein schuld, sondern bei der Hitze hat mein Kreislauf nicht ganz so mitgespielt. Außerdem lag es sicherlich auch an mangelnder Kondition. Denn die hat nach mind. 10 wöchiger Pause ganz schön nachgelassen.