theBastianonline

26Sep/072

Zurück in die Vergangenheit

Aufgemerkt liebe Kinder ... Vor langer langer Zeit, als die Menschen noch Zeit hatten, soll es eine Ausflugsgaststätte gegeben haben, genannt Klippmühle. Die stand direkt an der Chaussee zwischen Vatterode und Biesenrode. Ganz in der Nähe des Amtsteiches muß es gewesen sein. Meine Tante konnte mir noch davon erzählen. Ich war damals noch ein kleiner Junge, so wie ihr jetzt, und trotzdem ist mir alles recht gut in Erinnerung geblieben.

Es ergab sich also, es ist bestimmt schon zwanzig Jahre her, dass meine Tante mit mir einen Ausflug zu dieser Klippmühle und den Klippen machte, die der Mühle ihren Namen gegeben haben sollen. Zu dieser Zeit war von der Gaststätte nur mehr das Haus übrig geblieben, ein rotes Backsteinhaus, wie ich mich erinnere. Auch die Terrassen gegenüber waren kaum mehr zu erkennen.

Aber der Weg den Berg hinauf war noch gut begehbar. Wir stiegen also bis zu der höchsten Klippe auf und genossen die wunderbare Aussicht. Was für ein Abenteuer.

17Sep/070

Wanderung entlang der Wipperliese

Ich hatte schon bei einigen Fahrten mit der Wipperliese gesehen, dass neben der Strecke ein Weg verläuft. Diesen wollte ich unbedingt mal erwandern.

Also wie immer zuhause die Strecke ausgesucht. Komischerweise war der Weg nicht auf meinen Karten eingezeichnet. Ich hatte ihn aber genau gesehen. Also eine Alternative zur Sicherheit aufgezeichnet aber beschlossen, den Wipperliesenweg zu nehmen.

Mit der gings dann auch bis Wippra, (mein Weg war da, habe extra nochmal geschaut) und dann erst mal in der Rodelbahn Mittag essen. Wir hatten uns den Fahrplan der Bahn aufgeschrieben, um irgendwo wieder zuzusteigen, wenn die Strecke zu lang wurde.

12Sep/070

Spur der Steine

Gemeint ist natürlich unsere eigene Spur der Steine und nicht der bekannte DEFA-Streifen.

Wie schon im Mai, stand heute wieder eine Wanderung von Sangerhausen nach Wippra an. Diesmal hatte ich jedoch eine andere Route rausgesucht, die über Wettelrode und das Forsthaus Wildenstall führen sollte.

Wieder mit der Bahn nach Sangerhausen und vom Bahnhof in Richtung Thomas-Müntzer-Schacht. Bergauf haben wir uns heute ein wenig mehr Zeit genommen und uns den Bismarckstein (Rehstein) und den Opferstein angesehen. Leider gab es bei beiden keine Informationstafel und auch das Internet gab nichts weiter her.

BismarcksteinOpfersteinHalde des Thomas-Müntzer-Schachts

14Mai/070

Unsere erste Wanderung in diesem Jahr …

... die wir allein unternehmen. Wir waren ja in diesem Monat bereits mit den Ellis unterwegs aber diese Wanderung hatten wir allein geplant. --- Na gut, ich hatte mir von Mutti eine Ausschnittskopie ihrer Wanderkarte machen lassen.

Wir fuhren mit der Bahn nach Sangerhausen, tranken am 'Runden Kiosk' (der ist in diesem Jahr 50 geworden) noch einen Kaffee und begannen dann unsere Wanderung nach Wippra. Start war 09:45 Uhr.

Vom Bahnhof aus gings zwei Mal rechts und Richtung Thomas-Müntzer-Schacht. Dann steil bergauf Richtung Lengefeld. Von da aus nach Morungen, weiter durch den Wald, an Hayda vorbei, und schon waren wir in Wippra. Wir waren für die 15 Kilometer 3,5 Stunden unterwegs.

Im Mühlencafé kehrten wir zum Mittag ein. Gestärkt gingen wir weiter zum Bahnhof, um mit der Wipperliese zurückzufahren. Ok, wir hatten den Zug gerade verpaßt, der Nächste fuhr in zwei Stunden.

Da wir noch fit waren, beschlossen wir, noch ein wenig in Richtung Heimat zu laufen und an einer anderen Haltestelle zuzusteigen. Wir folgten einem Weg auf meiner kopierten Karte Richtung Biesenrode. Zumindest solange, bis die Karte zu Ende war. Dann hofften wir auf Wegweiser. Zwei Stunden und 10 Kilometer später trafen wir doch tatsächlich in Biesenrode ein, tranken in einer Gaststätte vor Ort einen Cappuchino und fuhren dann mit der Wipperliese nach Hause.